Viele „Käpsele“ bei den Sommer-Prüfungen in gewerblichen Ausbildungsberufen
Schulleiter Andreas Petrou verabschiedete am Dienstagnachmittag Absolventinnen und Absolventen der Berufsschulabschlussprüfungen an der Gewerblichen Schule Crailsheim. Ihre Zeugnisse für die Ausbildung in neun Berufen erhielten sie von ihren Klassenlehrern.
Der Schulleiter gratulierte den Schülerinnen und Schülern angesichts des strahlenden Wetters im Freien zum Berufsschulabschluss und betonte, „dass Sie einen guten Einstieg ins Berufsleben gefunden haben.“ Die wirtschaftliche Situation sei zwar nicht mehr so „prickelnd“, die Prüflinge sollten allerdings „nicht stehen bleiben“, sondern sich den kommenden Herausforderungen stellen, insbesondere der Künstlichen Intelligenz, die bei allen Problemen auch „hervorragende Chancen“ biete.
Bei der Bekanntgabe der Prüfungsbesten in jedem Beruf hatte der Schulleiter ganz besonderen Grund zur Freude: „Diesmal waren einige Käpsele dabei.“ Denn gleich sechs der Geehrten erzielten einen Gesamtdurchschnitt von 1,2 oder besser.
Folgende „Käpsele“ wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet: Elektroniker für Automatisierungstechnik Jan Bürger, Gerhard Schubert GmbH Crailsheim (1,1); Elektroniker für Betriebstechnik Daniel Hocke, Leonhard Weiss GmbH & Co. KG, Satteldorf (1,2); Maschinen- und Anlagenführer Nils Hünniger, Nedschroef Schrozberg GmbH (2,1); Friseurin Hannah Krimmer, Schnittpunkt Heike Dambacher e.K. Schwäbisch Hall (1,2); Industriemechanikerin Carolin Peil, Groninger & Co. GmbH Crailsheim (1,5).
Wer bis dahin dachte, dass diese Ergebnisse nicht mehr übertroffen werden können, wurde eines Besseren belehrt. Denn einen sagenhaften Durchschnitt von jeweils 1,05 erreichten Produktdesignerin Jule Hermann, Binder GmbH Crailsheim und Produktdesigner Florian Hess, Optima Pharma GmbH Schwäbisch Hall.
Und bei Mechatronikerin Carolin Frühwirth, Gerhard Schubert GmbH Crailsheim gab es für Schulleiter Andreas Petrou nur noch eines zu sagen: „Es geht nicht besser!“ Denn Carolin Frühwirth zeigte mit ihren außerordentlichen Leistungen, dass es möglich ist, auf den Maximaldurchschnitt von 1,0 zu kommen. Als Allerbeste der diesjährigen Sommerprüfung wurde sie mit einem Kinogutschein für zwei Personen belohnt. Und außerdem dürfte sie bei den Fachlehrern noch lange in Erinnerung bleiben, von denen einer während der feierlichen Verabschiedung bekundete, dass er eine solche Leistung noch nie erlebt habe.



































