Gefahren von Ablenkung und Alkohol im Straßenverkehr: Polizei schulte junge Fahrerinnen und Fahrer am Berufsschulzentrum
In der Woche vom 19. bis 22. Januar fand zum wiederholten Mal die Präventionsveranstaltung „Junge Fahrer“ statt. An der Eugen-Grimminger-Schule wurden v.a. junge Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer angesprochen, die gerade den Führerschein erworben haben. Von der Gewerblichen Schule Crailsheim waren die Klassen E2AT, E2ME2, K2FR, M2AH, E2BT, E2EG, E2ME2, R2PW, M2AF, 3BKR2 und die TGG12 eingeladen.
Eindrückliche Zahlen, beklemmende Filme - und vor allem - die persönliche Erfahrung der Beamten sensibilisierten die Schülerinnen und Schüler im ersten Teil der Veranstaltung für Gefahren im Straßenverkehr. Durchgeführt wurde die Präventionsveranstaltung von den Ersten Polizeihauptmeistern Markus Falk und Angelika Fischer aus Schwäbisch Hall sowie dem Ersten Polizeihauptkommissar Otto Kruger und Kriminalhauptkommissar Hans Heidingsfelder aus Aalen.
Besonders nahe gegangen sein dürften die sehr persönlichen Erfahrungsberichte der Beamten. So berichtete Markus Falk davon, wie er z.B. Familienangehörigen die Nachricht von einem tödlichen Unfall vermitteln musste: „Ihr könnt euch vorstellen, dass das keine angenehme Situation ist.“ Und bezüglich eines Films über einen tödlichen Verkehrsunfall aufgrund Alkoholkonsums fragte er die jungen Fahrer: „Könntet ihr mit dieser Schuld leben?“
In drei Simulations-Arrangements konnten die jungen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dann im zweiten Teil selbst erfahren, was insbesondere Ablenkung oder Alkohol bewirken. Dabei wurde allerdings auch der Unterschied zur Realität deutlich: „Wenn ich so im richtigen Auto bremse, dann bin ich schon auf der Windschutzscheibe.“ So kommentierte Valentin Herbold seine Erfahrung mit dem Fahrsimulator.
Die so genannte „Rauschbrille“, eingestellt auf 0,8 Promille, simuliert bereits folgenreiche Effekte auf die Koordination. Dies konnten die Probanden nachvollziehen, wenn sie mehr oder weniger sicher durch den vorgegebenen Parcours wankten. Leon Kettemann formulierte es so: „Mit der Brille ist mir schon ein wenig übel geworden.“



























