„Mit Spaß und Freude in die Schule gehen“
Das Schulleiterteam des Berufsschulzentrums Crailsheim empfing am vergangenen Samstag Hunderte von interessierten Besucherinnen und Besuchern. Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Eugen-Grimminger-Schule, der Kaufmännischen Schule und der Gewerblichen Schule informierten Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler über die zahlreichen Möglichkeiten, sich beruflich aus- und weiterzubilden.
Schulleiter Dr. Ralf Fabri, Hausherr der Kaufmännischen Schule, begrüßte die Gäste zum Berufsinformationstag in der Aula und stellte die zahlreichen Möglichkeiten seiner Bildungseinrichtung vor. Katrin Berk machte Werbung für die elf verschiedenen Schularten an der EGS. Und Andreas Petrou vermittelte, was die Gewerbliche Schule alles bietet. Dabei verwies er stellvertretend für das ganze Berufsschulzentrum auf das Wichtigste: „dass alle mit Freude und Interesse an die Schule kommen.“ Nach dem Auftakt in der KSCr strebten die Gäste zu weiteren Infos in die von vielen Händen sorgsam vorbereiteten Räumlichkeiten der drei Schulen.
Im Foyer der GSC empfing der stellvertretende Schulleiter Dieter Hofmann die Gäste und gab Orientierung in allen Fragen der beruflichen Bildung. Über die Aufnahmebedingungen am Technischen Gymnasium, über das Kurssystem sowie Abitur und Fachhochschulreife informierte Studiendirektor Stefan Pfundstein in drei Vorträgen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 12 und 13 präsentierten Unterrichtsinhalte und gaben auf diese Weise Einblicke in die spannenden Aufgaben, die Einsteigerinnen und Einsteiger am TG erwartet.
Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Gestaltungs- und Medientechnik erklärten die Lehrkräfte Claudia Renzler, Annerose Krebs und Klaus Engel. Im Bereich der Mechatronik standen Julia Goettler, Simon Böckler und Klaus Hähnlein dem Publikum Rede und Antwort.
Nina Stichling und Maximilian Lieder vermittelten die Faszination des Profils Mechatronik. Maximilian wählte das Fach, „um zu verstehen, was hinter den Maschinen steckt. Und Nina fasziniert, dass „Mechatronik die Grundlage für fast alle Technologien heutzutage ist.“ Am Beispiel eines voll automatisierten Moduls zur Bohrung einer Platte erklärten sie, wie Elektrotechnik, Informatik und Pneumatik in der Praxis verknüpft werden.
Stefan Dratwa stellte seinen Helikopter vor – zu 100% Eigenbau. Im Unterricht erhielt er das notwendige theoretische und technische Rüstzeug. „Allein am Rotor tüftelte ich zwei Monate.“ Am Ende eines aufwändigen Prozesses steht dann auch das Erfolgserlebnis: „Das macht schon stolz, wenn man sieht: Das habe ich gemacht!“
Sophia Schneider erklärte im Foyer des TG einer Besuchergruppe eines von vielen Unterrichtsprojekten. Ziel war dabei, einen Eierbecher im Stile verschiedener Design-Epochen zu gestalten. Und warum wählte Sophia das Profilfach GMT? „Weil ich kreativ bin und mich die Wirkung von Form und Farbe bei der Gestaltung von Printmedien und Websites interessiert!“
Das vielfältige Bildungsangebot in den Bereichen Metall- und Elektrotechnik stellten die Abteilungsleiter Dieter Hofmann und Matthias Bross vor. Daniel Widmann freute sich über die Interessenten für die Fachschule für Technik. „Viele wissen schon recht genau, was sie wollen. So entstehen immer interessante Gespräche.“
Timo Kaiser und Jürgen Belschner stellten Fahrzeugtechnik und Elektrotechnik vor. Markus Müller und Isabell Zipfel zeigten, welche Möglichkeiten jungen Menschen in der zweijährigen Berufsfachschule oder im Berufskolleg geboten werden. Und Esther Braun war überzeugt: „Wir bieten gute Einblicke in die verschiedenen Schulprofile.“ Friedrich Albrecht sorgte an einem Stand mit Schülerinnen und Schülern aus dem AVdual für Verpflegung. Er war überzeugt davon, dass die Veranstaltung vielen helfen könne, die „in der Berufswahl ganz offen“ sind, denn bei den vielen Möglichkeiten schulischer Bildung fehle es häufig an der Übersicht.






























