„Dranbleiben – damit der Laden läuft“
„Demokratie braucht dich! - Was kann ich tun?“ – so das Programm der CDU-Kreistagsabgeordneten Isabell Rathgeb. Am 14. Oktober und am 07. November war die Politikerin an der GSC, um junge Menschen für die Demokratie zu gewinnen. Auszubildende aus sieben Klassen der Berufsfelder Elektrotechnik und Metalltechnik hörten aus erster Hand, wie vielfältig die Möglichkeiten zur Mitgestaltung in unserem Land sind.
Schulleiter Andreas Petrou begrüßte Isabell Rathgeb vor den anwesenden Auszubildenden und betonte, dass es angesichts der „tiefgreifenden Veränderungen“ im demokratischen System umso wichtiger sei, „Demokratie zu hegen und zu pflegen.“
Isabell Rathgeb, Kreistagsabgeordnete, stellvertretende Bürgermeisterin in Stimpfach und Kandidatin für die Landtagswahlen 2026 in Baden-Württemberg, erzählte ausführlich und sehr persönlich aus ihrem Leben. Und vermittelte so, wie wichtig es sei „dranzubleiben“ und niemals aufzugeben, denn Lösungen gebe es meistens. Allerdings brauche es für politische Prozesse auch „viel Geduld, ein breites Kreuz und Langmut“.
Rathgeb ermutigte die Auszubildenden eindringlich, ihr Wahlrecht wahrzunehmen, indem sie anhand einiger Beispiele aufzeigte, wie knapp Wahlen häufig ausgehen. Jede einzelne Stimme zähle. Und wie erfolgreich Partizipation v.a. auf lokaler Ebene sein könne, erläuterte sie mit Projekten, die aus bürgerschaftlichem Engagement hervorgegangen sind, z.B. in Wallhausen (Jugendcontainer), Michelbach (Hallenbad) oder Kreßberg (Spielplatz Waldtann).
Im Dialog mit den Auszubildenden kam schnell das Thema der schlechten Grundstimmung in der Gesellschaft auf und auch das verbreitete Gefühl, von Volksvertretern nicht gehört zu werden. Der Rat der CDU-Abgeordneten war eindeutig: Am besten fange man bei sich selbst an und versuche, die eigene Stimmung zu verbessern. Und außerdem drückte sie ihre Überzeugung aus, dass es auf Beziehung, Gespräch und das Miteinander ankomme, wenn es darum gehe, Lösungen zu finden. Polarisieren sei kein Weg.
Dass es in jedem Haushalt Wasser zum Waschen gebe, Straßen in Ordnung seien, der Müll abgeholt werde: dies seien alles Beispiele dafür, wie Politik ganz konkret ins eigene Leben eingreife. Und zugleich Beweis dafür, dass ein Gemeinwesen „kein Selbstbedienungsladen, kein Lieferando“ sei. Politik kümmere sich darum, „dass der Laden läuft“. Dazu brauche es jede und jeden.
























